Fakeprofile im Online-Dating


Fakeprofile – Betrugsversuche bei der Partnersuche

Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um ihren Lebenspartner zu finden. Aktuell stehen dazu in Deutschland ungefähr 2.500 Datingplattformen, Seitensprungdienste, Singlechats, Online-Partnervermittlungen und Singlebörsen zur Verfügung. Doch leider ist nicht jedes besonders wohlklingende Profil echt. Fake-Profile können von unehrlichen Usern angelegt worden sein, um einen ahnungslosen Single auf eine unseriöse, kostenlose Abzockerseite zu locken. Sie können auch vom Betreiber des Dating-Portals angelegt wurden sein, um User dazu zu bewegen, ihre kostenlose Mitgliedschaft aufzugeben und stattdessen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft anzuschließen.

Wer steckt hinter Fakeprofilen?

Hinter Fakeprofilen bei Dating- und Partnerbörsen können sogenannte IKM-Schreiber oder Mitarbeiter des Betreibers stecken. Diese werden von seriösen Dating-Plattformen eingesetzt, um das Verhalten von Interessenten und registrierten Mitgliedern zu überprüfen. Hinweise auf angelegte Fakeprofile sind in den AGBs der betreffenden Dating-Plattform zu finden. Im Kleingedruckten werden die beauftragten Personen, die hinter den gefakten Profilen stehen, als Moderatoren oder Controller bezeichnet. Um ihre Aufgabe zu erfüllen, nutzen Controller/Moderatoren meist mehrere Fakeprofile.

Von unseriösen Dating-Plattformen eingesetzte IKM-Schreiber haben in der Regel meist den Auftrag, Mitgliedern betrügerische und/oder unlautere Angebote zu machen. Weiterhin werden Fakeprofile von unseriösen Betreibern mit dem Ziel eingesetzt, jede kostenlose Anmeldung in ein kostenpflichtiges Abo umzuwandeln. Das ist vor allem so, wenn es um online Sexdejting geht.
Die meisten Datingdienste werden mit kostenlosen Mitgliedschaften. Eine Nutzung der meisten Funktionen allerdings ist kostenpflichtig. Nachrichten oder Kontaktnachrichten beispielsweise lassen sich nur gegen Bezahlung lesen. Durch die Nutzung von Fakeprofilen wird Interesse vorgegaukelt. Der oder die kontaktierte Person ist selbstverständlich neugierig, wer sich für sie interessiert und bezahlt dafür.

Fakeprofile durchschauen

Um ein Fakeprofil zu entlarven, sollte zunächst überprüft werden, ob das Profil insgesamt stimmig ist. Gefakte Accounts lassen sich meistens bereits an den Fotos identifizieren. Erwecken die Bilder den Eindruck zu professionell zu sein, kann davon ausgegangen werden, dass dieses Profil nicht echt ist. Die Fotos sollen Vertrauen erwecken. Der Anzeigentext muss glaubwürdig sein. Wird eine kostenpflichtige Rückrufnummer für ein Sextraff i SE angegeben, besteht kein echtes Interesse, neue Kontakte zu knüpfen. Auch wenn bereits in der ersten Mail dazu aufgefordert wird, persönliche Daten zu übermitteln, sollten im Kopf die Alarmglocken läuten. Auch Formulierungen wie „Keine Tabus“, „Frau sucht Fetisch“ oder „Frau sucht ohne Verpflichtungen und kurzfristig“ sind Hinweise, dass es sich um ein Fakeprofil handelt.

Usern, die bei der Nutzung von Online-Dating-Plattformen die Augen aufhalten, fällt es leicht, gefakte Profile zu entlarven. Die Echtheit der Fotos beispielsweise lässt sich mittels einer Google-rückwärts-Bildersuche überprüfen. Wer Fakeprofile ignoriert, darf sich auf eine Vielzahl seriöser Kontaktgesuche freuen.

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Haben Partnerbörsen einen gesellschaftlichen Nutzen?


Sie werben mit dem Liebesglück – “ … alle 11 Sekunden verliebt sich…“, solche und andere ähnliche Sätze ziehen Millionen von Menschen in Deutschland und weltweit auf Partnerbörsen, doch was bringen diese Börsen der Gesellschaft. Sind sie wirklich ein Zukunftsmodell in der Gegenwart mit nachhaltigen Partnerschaften oder sind die meisten Suchenden doch nur auf Sex aus und das einzige was zustande kommt sind ein Sextreff i Norge oder ein Sexdate NO?

Partnerbörsen – sind sie wirklich seriös?

Heutzutage gibt es die unterschiedlichsten Partnerbörsen mit den verschiedensten Angeboten. Wichtig ist dabei, dass man die gesellschaftliche Bedeutung dahinter betrachtet. Denn die meisten Partnerbörsen sind nicht wirklich förderlich und machen die heutige Generation oft zu beziehungsunfähigen Menschen. Wenn die Möglichkeiten derart groß sind, ist es sehr schwer sich einem Partner zu verschreiben und an den ursprünglichen Werten der Gesellschaft festzuhalten. Die große Frage dahinter ist jedoch, sind die heutigen Werte vielleicht viel natürlicher als die Ehe und das monogame Leben? Diese Frage ist sehr schwierig und deshalb gehen wir am besten zurück zu den Möglichkeiten der Partnerbörsen und die gesellschaftlichen Auswirkungen in ihrer grundlegenden Bedeutung. Fakt ist: viele Partnerbörsen versprechen die große Liebe – fakt ist aber auch, dass viele Partnerbörsen nicht wirklich seriös sind. Hier gibt es sowohl viele Fake Profile, die dazu auffordern sich einen Premium Account zu machen und für die Partner Vermittlung zu bezahlen. Vor allem das männliche Geschlecht fällt darauf zu oft herein. Deshalb lohnt es sich wirklich die Marktführer auszusuchen und hier nach den richtigen Attributen zu schauen.

Die wirkliche gesellschaftliche Bedeutung hinter Partnerbörsen

Menschen sind Geschöpfe, die sich gerne in Gruppen begeben und die einen Partner brauchen. Auch wenn das sehr pauschalisiert ist, trifft es doch auf die meisten zu. Deshalb sind Partnerbörsen in einer Zeit der Isolation vieler Menschen sehr wichtig. Hier kommt man durch die imaginäre Schutzwand des World Wide Webs schneller in Kontakt mit dem anderen Geschlecht und kann so auch schneller einen potentiellen Partner finden. Die Glückshormone in einer Beziehung tragen zur Leistungsfähigkeit bei und so wirkt sich das auch positiv auf die Gesellschaft aus. Auf der anderen Seite muss man langfristige Forschung betreiben, wie lange die jeweiligen Beziehungen gehalten haben und wieviele Beziehung durch Online Dating und Seitensprünge in die Brüche gehen, um eine ordentliche Beurteilung der Partnerbörsen machen zu können.

Fazit: Partnerbörsen sind auf der einen Seite ein Segen für schüchterne und zurückhaltendes Menschen, die ohnehin Probleme mit der Kontaktaufnahme haben. Auf der anderen Seite bringen sie Möglichkeiten anonym Menschen kennenzulernen und erhöhen so das Fremdgehrisiko immens. Nur eine Langzeitanalyse kann also den gesellschaftlichen Nutzen hinreichend darstellen.

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Vorteile und Nachteile von Onlinedating


Das Onlinedating wird immer beliebter. Was noch in der vergangenen Zeit mit einer Anzeige in einer Zeitung, einem Blind Date oder über Bekannte und Freunde funktionierte, läuft mittlerweile vom heimischen Computer aus. Das Portal Joyclub ist ein solcher Anbieter. Sicherlich hat die Partnersuche über das Internet viele Vorteile zu bieten. Jedoch sind hier auch die Nachteile zu bedenken.

Vorteile von Onlinedating

Während die Partnersuche außerhalb des Internets jede Menge Zeit kostet, weil man beispielsweise beruflich stark eingespannt ist, erfolgt sie online viel bequemer und schnell. Nachdem ein Profil schnell erstellt wurde, erhält man dann die Anfragen automatisch. Weiterhin ist das Suchen viel leichter, denn anstatt sich durch ein ganzes Date zu quälen, ist es möglich, das Gegenüber online einfacher loszuwerden. Die herkömmlichen Suchvorgänge decken lediglich einen kleinen Radius ab, so wie es bei Zeitungsanzeigen, in der Bar oder der Disko der Fall ist. Onlinedating-Angebote dagegen sind flexibel. Ein Profil, welches man in Wien erstellt hat, wird möglicherweise innerhalb von Sekunden in Berlin gefunden, und das rund um die Uhr. So kann man auf jeden Fall einen größeren Kreis von potentiellen Partnern erreichen. Außerdem könne bestimmte Motive direkt berücksichtigt werden. Jemand, der Sextreffen sucht kann nach anderen filtern, denen es genau so geht. So werden Enttäuschungen seltener.

Nachteile von Onlinedating

Auch wenn man denkt, dass man sein Gegenüber gut kennt, so ist es doch ein großer Unterschied, diese Person zu treffen. Selbst wenn man sich für lange Zeit kennenlernen konnte, bei einem Treffen wird jedenfalls der erste Eindruck anders ausfallen. Natürlich kann man auch positiv überrascht werden. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Durch das Internet wird nämlich zu viel Spielraum geboten, damit die Realität zurechtgebogen und einige Angaben zu der eigenen Person beschönigt werden. Schließlich ist das erste Aufeinandertreffen ein entsprechend abgemildertes Blind Date. Denn bei dem Partner kennt man zwar bereits das Aussehen, allerdings muss das Auftreten als Gesamtbild fast nicht mit dem im Internet erlebten übereinstimmen. Wen der andere nun auch noch nur nach kostenlosem Sex sucht. Die damit entstehende Enttäuschung kann entsprechend groß ausfallen. Es ist jedoch auch möglich, dass die große Reichweite nachteilig sein kann. Auch wenn es toll sein mag, den passenden Partner gefunden zu haben, so kann doch die angehende Beziehung schwierig werden, wenn ein paar 100 Kilometer Entfernung zwischen den Wohnsitzen liegen. Hier sollte man sich fragen, ob es sich überhaupt rentiert, eine Beziehung einzugehen. Wenn sich für die Beziehung entscheiden wird, tauchen gleich die typischen Fragen zur Fernbeziehung auf. Denn wenn man sich nicht nur für ein paar Tage immer wieder treffen, sondern langfristig zusammenziehen will, ist es möglich, dass die Beziehung schwierig wird. Derartige Dinge sind daher rechtzeitig zu klären.

Beim Onlinedating sollte man sich im Klaren, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, die Liebe fürs Leben zu finden. Aufgrund der gegebenen Möglichkeiten überwiegt jedoch bei der Partnersuche online die Wahrscheinlichkeit, dass es besser und eher klappt im Gegensatz zur herkömmlichen Partnersuche. Zahlreiche Erfolgsgeschichten können das bestätigen.

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Geschichte der sexuellen Selbstbestimmung der Frauen in Europa


Sexuelle Selbstbestimmung ist eines der wichtigsten Rechte des Menschen überhaupt. Trotzdem ist es auch eines derer, die im Laufe der Geschichte am häufigsten gebrochen und infrage gestellt wurden – mit sozialen, religiösen oder politischen Begründungen.

Haltung der Religionen

Viele Religionen schränkten die Sexualität der Frauen in der Vergangenheit und teilweise auch der Gegenwart erheblich ein. So wurde Sexualität in erster und einziger Linie der Vermehrung zugerechnet und die Hauptaufgabe der Frau bestand in der Mutterrolle. Zudem wurden Frauen in den meisten Religionen als den Männern untertan betrachtet. So finden sich neben dem Koran auch in der Bibel Stellen, die eine Verstoßung oder sogar die Todesstrafe für Frauen fordern, die vor- oder außerehelichen Geschlechtsverkehr haben. Diese Vorstellungen prägen die Sexualmoral christlicher Länder teilweise noch heute.

Allerdings verliefen Liberalisierung und striktere Auslegung sexueller Vorschriften wellenförmig. Während frühere Kulturen bis zum 17. Jahrhundert auch Frauen einen Sexualtrieb zugestanden, wurde ihnen dieser später abgesprochen. In der Folge war außerehelicher Verkehr für Männer häufig akzeptabel, während er bei Frauen als unethisch und unnatürlich betrachtet wurde. So wurden als sexuell aktiv wahrgenommene Frauen, ebenso wie Prostituierte und Vergewaltigungsopfer, beispielsweise in Irland in Besserungsanstalten eingewiesen und dort zu Zwangsarbeit verpflichtet.

Politische und gesellschaftliche Vorstellungen

Insbesondere der Faschismus forderte eine stärkere Rückbesinnung der Frauen auf ihre Mutterrolle. Zu diesem Zwecke wurde Verhütung erschwert, Abtreibung verboten und gesellschaftliche Anerkennung für eine große Kinderzahl gezollt. Während es zuvor zu einer vorsichtigen Emanzipierung und Selbstbestimmung von Frauen gekommen war, machten diese nun deutliche Rückschritte. Auch nach Ende des Krieges herrschte eine extrem strenge Sexualmoral vor. One-Night-Stands/Engangsknald waren undenkbar (hier).

Diese änderte sich erst langsam, wobei die Einführung der Antibaby-Pille in vielen Ländern – 1962 in Deutschland – zur selbstbestimmten Verhütung durch Frauen führte. Von 1974 an wurde auch der Schwangerschaftsabbruch legalisiert, sodass eine ungewollte Schwangerschaft weniger gesellschaftliche Konsequenzen für Frauen hatte und nicht zwangsläufig zu einer Heirat führte. Allerdings wurde erst 1997 Vergewaltigung in der Ehe als strafbar anerkannt. Bis 2016 galt eine sexuelle Handlung in Deutschland zudem nur dann als Vergewaltigung, wenn eine ausreichende Gegenwehr bewiesen werden konnte – ein nur verbaler Widerspruch genügte nicht. Da dieses Gesetz jedoch internationalem und europäischem Recht widerspricht und zudem zu Protesten führte, wurde es kürzlich geändert.

Fazit: Kein Ende in Sicht

Obschon in den vergangenen 70 Jahren viele Gesetze geschaffen wurden, die die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen fördern und schützen sollen, ist dieses Ziel zurzeit noch nicht erreicht. Sowohl auf gesetzlicher Ebene als auch im gesellschaftlichen Diskurs besteht noch erheblicher Nachholbedarf. In vielerlei Hinsicht wird ein aktives weibliches Sexualleben nach wie vor anders gewertet als ein aktives männliches Sexualleben, so www.datingadvisor.dk.

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Auf der ganzen Welt daten – Online-Singlebörsen machen es scheinbar möglich


Vielleicht hatten Sie schon immer eine Schwäche für exotische Schönheiten oder für galante Männer aus Frankreich. Online-Singlebörsen machen es möglich, auf die Suche nach einem entsprechenden Partner zu gehen – und das nicht nur im näheren Umkreis, sondern tatsächlich auf der ganzen Welt.

Wie internationales Daten funktioniert

Wer auf der ganzen Welt nach seinem Traumpartner suchen möchte, muss sich dafür in einer geeigneten Singlebörse anmelden. Denn nicht jeder Anbieter hat die notwendige internationale Ausrichtung. Aber Vorsicht: Es gibt seriöse Singlebörsen für Partnerschaften, es gibt aber auch Portale für erotische Abenteuer, Seitensprünge, Sextreffen und Sexkontakte. Bereits vor der Anmeldung lässt sich in den meisten Fällen feststellen, ob das Angebot tatsächlich weltweit ist. Eine Alternative: Wenn Sie ganz bestimmte Vorlieben haben, dann möchten Sie vielleicht nur in einer bestimmten Region Ausschau halten. Auch hierfür haben Sie gute Chancen, eine Singlebörse zu finden, die Menschen ganz bestimmter Kulturkreise zusammenführen möchte.

Kennenlernen auf der ganzen Welt

Allerdings bedeutet diese besondere Freiheit des Datens auch eine gewisse Herausforderung. Zunächst sind fast immer Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, um im Ausland auf die Suche nach einem Partner zu gehen (einzige Ausnahme: Das Gegenüber beherrscht seinerseits hervorragend Deutsch). Dabei genügt es meist auch nicht, in der anderen Sprache schreiben zu können (hierfür gibt es notfalls auch Übersetzungsprogramme). Denn vor einem realen Treffen über eine große Entfernung hinweg wird Ihr Chat-Partner wahrscheinlich telefonieren oder skypen wollen. Außerdem müssen Sie das erste und weitere Treffen organisieren, bevor Sie sagen können, dass Sie wieder in einer Partnerschaft sind. Wenn Sie dann allerdings Glück haben, zieht Ihre neue Liebe vielleicht zu Ihnen.

Das erste Treffen organisieren

Da Singlebörsen schnelllebig sind und auch immer mit einem gewissen Maß an Unsicherheit verbunden werden, macht es vielleicht Sinn, wenn Sie die Reise zu Ihrem Chat-Partner im Ausland vor allem als Urlaub betrachten. Überlegen Sie vorher, was Sie unternehmen könnten, falls Ihnen das Treffen nicht zusagen sollte oder falls Ihre Verabredung vielleicht sogar gar nicht erscheint. Es ist gut, auch bei einer Verabredung über größere Entfernungen hinweg ein gewisses Maß an Unverbindlichkeit und Lockerheit zu bewahren. Dies ist auch ein Weg, wie Sie beim ersten Aufeinandertreffen einen guten Eindruck hinterlassen können. Erwarten Sie außerdem nicht, bei Ihrem Date-Partner übernachten zu können (das sollten Sie aus Gründen der Sicherheit ohnehin nicht tun). Buchen Sie selbst Ihre Reise und Ihr Hotel und wählen Sie dabei ein Einzelzimmer. Wenn Sie sich gut verstehen, werden Sie langfristig noch genug Gelegenheit haben, mit Ihrem ausländischen Traumpartner zusammen zu sein.

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Tinder als Ergebnis einer freien Gesellschaft?


„Komische Nase, weggewischt. Nettes Lächeln, abgehakt. Oh, schönes Dekolletee, abgehakt. Klasse, da haben wir ja ein Match…“ – Gedanken, die einem bei Verwendung der Dating-App „Tinder“ schnell in den Sinn kommen. Sieht so die Entwicklung eines modernen Rendezvous aus?

Warten auf den Richtigen war gestern
Die App ist im Handumdrehen heruntergeladen, installiert und die Anmeldung ist ebenfalls in wenigen Schritten erledigt. Dank der Verknüpfung mit der Social-Media-Plattform Facebook geht es sogar noch schneller. Danach kann „gematched“ werden, was das Zeug hält. Die App schlägt einem alle Mitglieder innerhalb eines bestimmten Umkreises vor, die ebenfalls auf Partnersuche sind. Anhand des Profilbildes und anderer Fotos kann man der vorgestellten Person nun einen Like (Gefällt mir) oder Dislike (Gefällt mir nicht) geben. Gefallen sich die bewerteten User gegenseitig, so entsteht ein Match und man kann beginnen, sich via Chat miteinander auszutauschen und ggf. sogar einen Seitensprung daraus werden zu lassen.

Anonyme, aufregende Abenteuer
Die meisten Menschen sind bei Tinder in erster Linie registriert, um schnelle Bekanntschaften zu knüpfen und nicht um die große Liebe zu treffen. Wobei bei hier natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen. Tinder erlaubt es seinen Nutzern, relativ anonym mit dem Smartphone zu flirten. Der gewählte Nutzername muss nicht dem echten Namen entsprechen, sodass lediglich das Profilbild und die Altersangabe beim Gegenüber in Erscheinung treten. Wer also Lust auf ein spannendes Abenteuer hat, obwohl er sich in einer Beziehung befindet, ist bei Tinder gut aufgehoben. Einfach ein paar Kilometer mit dem Auto fahren, sich in das nächste Café setzen und warten bis einem ein williger attraktiver Tinder-Nutzer über den Weg läuft.

Das Ergebnis einer freien Gesellschaft?
So sieht also modernes Dating mit dem Smartphone aus. Doch bedeutet das wirklich einen Gewinn für unsere Gesellschaft. Die App Tinder bedeutet auf der einen Seite ungezwungenen Spaß, auf der anderen Seite symbolisiert sie die Instabilität, die unsere Gesellschaft derzeit prägt. Heute ein netter Flirt, morgen ist die Kontaktliste aktualisiert und man wurde geblockt. Im Gegensatz zu echten Beziehungen, sind besitzen Tinder-Bekanntschaften keine Basis, auf die man bauen kann. Bekanntschaften können von heute auf morgen verloren gehen, die Anonymität macht uns für andere zu unsichtbaren Internetnutzern, die man mit einem einzigen Fingerwisch auf dem Handy für immer aus dem Leben streichen kann.

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Sexuelle Rechte einer demokratischen Bevölkerung


WIe definieren sich die Sexuellen Rechte einer demokratischen Bevölkerung?

Deutschland verfügt über eine größtenteils offene, aufgeklärte Gesellschaft mit einem stabilen Rechtssystem. Doch was bedeutet das eigentlich – insbesondere im Hinblick auf die Sexualität? Unter dem Leitfaden: „Welche Sexuellen Rechte bringt eine Demokratie mit sich?“ wird diese Frage nachfolgend ausführlich beantwortet:

Der Grundsatz der sexuellen Freiheit – die Sexuelle Selbstbestimmung

Zunächst einmal bedeutet die Definition dieses im Grundgesetz bestehenden Grundsatzes allgemein, dass jeder Mensch prinzipiell das Recht hat, seine Sexualität frei auszuleben. In der Regel ist in sämtlichen Gesellschaften das gängige Bild von Mann und Frau als Lebenspartner vertreten – dies wird mit Argumenten der Fortpflanzung zur Erhaltung der Bevölkerung und mit der Religion begründet. Ein Großteil der internationalen Bevölkerung sieht sich auch als heterosexuell an – doch was ist mit dem Rest?
Die Sexuelle Selbstbestimmung kann man insbesondere auf Homosexualität beziehen, es ist dem Staat beispielsweise nicht erlaubt, Schwule oder Lesben strafrechtlich zu verfolgen. Was keine Selbstverständlichkeit ist – in anderen Ländern ist ein solches Verfahren nämlich Gang und Gebe, in vielen Ländern insbesondere im südlichen und östlichen Teil des Kontinents wurde Homosexualität noch nicht entkriminalisiert. Jedem steht es frei Portale für Sextreffen selbst auszuwählen.
In Deutschland ist dies seit 1969 der Fall.
Auch die Form der sexuellen Beziehungsgestaltung kann und darf in Deutschland durchaus variieren – so steht es jedermann beispielsweise frei, eine offene Beziehung führen zu können, insofern alle Beteiligten volljährig sind.
Ferner ist man durch diese Regelung vor Übergriffen verbaler oder nonverbaler Art geschützt. Das bedeutet: Jeder, egal ob Mann oder Frau, hat das Recht, vor sexuelle Straftaten Schutz zu finden.
Was vermehrt auffällt, ist, dass der allgemeine Bildungsstand sowie die generelle Entwicklung eines Landes und die Sexuelle Selbstbestimmung eng beieinander liegen. In Ländern, welche sich noch im Entwicklungsstadium befinden, dominieren meist Männer das gesellschaftliche Geschehen, Frauen sind wenige bis gar keine Recht überlassen. Dies führt zu einer männlichen Dominanz, welche beinahe keine anderen Formen außer die der regulären Heterosexualität duldet. Begründbar ist dies vermutlich durch den stärkeren Bezug zur Religion einerseits, durch kaum Eingriff seitens des Staates andererseits, und letztendlich auch durch die verstärkte Pflege von Riten und Traditionen. Da es dort nicht der Usus ist, dass Frauen arbeiten gehen, sind diese zudem noch wirtschaftlich abhängig und haben keinerlei Durchsetzungsmöglichkeiten. Daraus resultieren teilweise tiefe Eingriffe in die Sexuelle Selbstbestimmung – beispielsweise die in vielen Kulturen Afrikas praktizierte Genitalverstümmelung.

Fazit

Es scheint definitiv einen Zusammenhang zwischen der Fortschrittlichkeit eines Landes und der Toleranz in puncto Sexuelle Selbstbestimmung zu geben.

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Welches „Mitbestimmungsrecht“ haben Familie und Freunde bei der Partnersuche?


Wie wichtig sind Familie und Freunde bei der Partnersuche?

Auch wenn es in Nordeuropa einige wenige Fälle von arrangierten Ehen geben mag, betrachtet sich das Gros der Menschen hier als frei bei der Wahl eines Partners. Doch ist man wirklich immer so frei, wie man dies gerne hätte? Welche subtilen oder auch direkten Mechanismen bringen Menschen dazu, diesen oder jenen Partner zu wählen? Dies ist ein interessantes Feld, und wenn man dazu noch die Grundthese nimmt, dass Partnerschaften „unter Gleichen“ (gleicher sozialer Status, gleicher Bildungshintergrund etc.) die besten Chancen auf Beständigkeit aufweisen, kann von einer gar so freien Wahl des Partners dann doch nicht gesprochen werden.

Warum gerade die? Die Macht der Peer Group

In jungen Jahren tritt der Einfluss von Familie und Freunden wohl am deutlichsten zutage. Wer noch zu Hause wohnt und zur Schule geht, hat sozusagen im Hintergrund mitlaufend diverse Jurymitglieder zu berücksichtigen, die über den Partner mit bestimmen. Das Urteil der so genannten Peer Group spielt eine große Rolle, und wenn alle Freundinnen den Jungen der Wahl „süß“ finden, spricht das schon sehr für ihn. Die Peer Group ist es gewohnt, schnell über digitale Partnersuche einen Auswahl zu treffen, was für den Älteren durchaus verstörned wirken kann. Zoosk oder Friendscout sind beispielsweise sehr beliebte Datingportale unter Jüngeren. Umgekehrt ist eine von außen wahrgenommen „Fehlwahl“ fast unverzeihlich und wird mit entsprechenden Kommentaren direkt geahndet. Da braucht es schon eine sehr starke Persönlichkeit, um zum gewählten Schatz zu stehen.

Verliert sich der Einfluss mit den Jahren?

Wenn man erst einmal die 20 überschritten hat, wird es besser, aber eventuell nur minimal. Den neuen Freund zu einer Party mit zu bringen, bei der lauter coole Kommilitonen herum stehen und sich über die Seminare und Praktika unterhalten und der Auserwählte ist nun einmal Handwerker und ganz sicher nicht an Unisachen interessiert, birgt diverse Konflikte in sich, auch jenseits der 20. Es geht also noch eine ganze Weile so weiter, auch wenn das Elternhaus etwas an Einfluss verliert. Der Mensch lebt nun einmal in mehr oder weniger formellen sozialen Bezügen, die immer einen Einfluss auf individuelle Entscheidungen haben.

Jetzt erst recht! Das „unmögliche Paar“

Wer merkt, dass seine Partnerwahl in der Umgebung so gar nicht ankommt, und „Der Mann ist doch viel zu alt für dich, der will doch nur dein Geld“ etc. zum Alltag gehören, produziert allerdings auch schon einmal Trotzreaktionen. Den will ich, auch wenn er viel zu alt/jung/ arm oder sonst was für mich sein soll. Das nennt man die „jetzt erst recht Strategie“, die durchaus erfolgreich sein kann. Die Ehe hält, allen Unkenrufen zum Trotz – oder zumindest erstaunlich lange, wie man gerade am Fall Sky und Mirja Dumont sehen konnte.

Fazit:
Der Mensch ist ein soziales Wesen, aber grundsätzlich auch frei bei der Partnerwahl. Was jeweils größeres Gewicht hat, zeigt sich im Einzelfall. Aber je älter und selbstbewusster jemand ist, umso freier ist er wohl in seinen Wahlentscheidungen.

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