Auf der ganzen Welt daten – Online-Singlebörsen machen es scheinbar möglich


Vielleicht hatten Sie schon immer eine Schwäche für exotische Schönheiten oder für galante Männer aus Frankreich. Online-Singlebörsen machen es möglich, auf die Suche nach einem entsprechenden Partner zu gehen – und das nicht nur im näheren Umkreis, sondern tatsächlich auf der ganzen Welt.

Wie internationales Daten funktioniert

Wer auf der ganzen Welt nach seinem Traumpartner suchen möchte, muss sich dafür in einer geeigneten Singlebörse anmelden. Denn nicht jeder Anbieter hat die notwendige internationale Ausrichtung. Aber Vorsicht: Es gibt seriöse Singlebörsen für Partnerschaften, es gibt aber auch Portale für erotische Abenteuer, Seitensprünge, Sextreffen und Sexkontakte. Bereits vor der Anmeldung lässt sich in den meisten Fällen feststellen, ob das Angebot tatsächlich weltweit ist. Eine Alternative: Wenn Sie ganz bestimmte Vorlieben haben, dann möchten Sie vielleicht nur in einer bestimmten Region Ausschau halten. Auch hierfür haben Sie gute Chancen, eine Singlebörse zu finden, die Menschen ganz bestimmter Kulturkreise zusammenführen möchte.

Kennenlernen auf der ganzen Welt

Allerdings bedeutet diese besondere Freiheit des Datens auch eine gewisse Herausforderung. Zunächst sind fast immer Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, um im Ausland auf die Suche nach einem Partner zu gehen (einzige Ausnahme: Das Gegenüber beherrscht seinerseits hervorragend Deutsch). Dabei genügt es meist auch nicht, in der anderen Sprache schreiben zu können (hierfür gibt es notfalls auch Übersetzungsprogramme). Denn vor einem realen Treffen über eine große Entfernung hinweg wird Ihr Chat-Partner wahrscheinlich telefonieren oder skypen wollen. Außerdem müssen Sie das erste und weitere Treffen organisieren, bevor Sie sagen können, dass Sie wieder in einer Partnerschaft sind. Wenn Sie dann allerdings Glück haben, zieht Ihre neue Liebe vielleicht zu Ihnen.

Das erste Treffen organisieren

Da Singlebörsen schnelllebig sind und auch immer mit einem gewissen Maß an Unsicherheit verbunden werden, macht es vielleicht Sinn, wenn Sie die Reise zu Ihrem Chat-Partner im Ausland vor allem als Urlaub betrachten. Überlegen Sie vorher, was Sie unternehmen könnten, falls Ihnen das Treffen nicht zusagen sollte oder falls Ihre Verabredung vielleicht sogar gar nicht erscheint. Es ist gut, auch bei einer Verabredung über größere Entfernungen hinweg ein gewisses Maß an Unverbindlichkeit und Lockerheit zu bewahren. Dies ist auch ein Weg, wie Sie beim ersten Aufeinandertreffen einen guten Eindruck hinterlassen können. Erwarten Sie außerdem nicht, bei Ihrem Date-Partner übernachten zu können (das sollten Sie aus Gründen der Sicherheit ohnehin nicht tun). Buchen Sie selbst Ihre Reise und Ihr Hotel und wählen Sie dabei ein Einzelzimmer. Wenn Sie sich gut verstehen, werden Sie langfristig noch genug Gelegenheit haben, mit Ihrem ausländischen Traumpartner zusammen zu sein.

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Tinder als Ergebnis einer freien Gesellschaft?


„Komische Nase, weggewischt. Nettes Lächeln, abgehakt. Oh, schönes Dekolletee, abgehakt. Klasse, da haben wir ja ein Match…“ – Gedanken, die einem bei Verwendung der Dating-App „Tinder“ schnell in den Sinn kommen. Sieht so die Entwicklung eines modernen Rendezvous aus?

Warten auf den Richtigen war gestern
Die App ist im Handumdrehen heruntergeladen, installiert und die Anmeldung ist ebenfalls in wenigen Schritten erledigt. Dank der Verknüpfung mit der Social-Media-Plattform Facebook geht es sogar noch schneller. Danach kann „gematched“ werden, was das Zeug hält. Die App schlägt einem alle Mitglieder innerhalb eines bestimmten Umkreises vor, die ebenfalls auf Partnersuche sind. Anhand des Profilbildes und anderer Fotos kann man der vorgestellten Person nun einen Like (Gefällt mir) oder Dislike (Gefällt mir nicht) geben. Gefallen sich die bewerteten User gegenseitig, so entsteht ein Match und man kann beginnen, sich via Chat miteinander auszutauschen und ggf. sogar einen Seitensprung daraus werden zu lassen.

Anonyme, aufregende Abenteuer
Die meisten Menschen sind bei Tinder in erster Linie registriert, um schnelle Bekanntschaften zu knüpfen und nicht um die große Liebe zu treffen. Wobei bei hier natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen. Tinder erlaubt es seinen Nutzern, relativ anonym mit dem Smartphone zu flirten. Der gewählte Nutzername muss nicht dem echten Namen entsprechen, sodass lediglich das Profilbild und die Altersangabe beim Gegenüber in Erscheinung treten. Wer also Lust auf ein spannendes Abenteuer hat, obwohl er sich in einer Beziehung befindet, ist bei Tinder gut aufgehoben. Einfach ein paar Kilometer mit dem Auto fahren, sich in das nächste Café setzen und warten bis einem ein williger attraktiver Tinder-Nutzer über den Weg läuft.

Das Ergebnis einer freien Gesellschaft?
So sieht also modernes Dating mit dem Smartphone aus. Doch bedeutet das wirklich einen Gewinn für unsere Gesellschaft. Die App Tinder bedeutet auf der einen Seite ungezwungenen Spaß, auf der anderen Seite symbolisiert sie die Instabilität, die unsere Gesellschaft derzeit prägt. Heute ein netter Flirt, morgen ist die Kontaktliste aktualisiert und man wurde geblockt. Im Gegensatz zu echten Beziehungen, sind besitzen Tinder-Bekanntschaften keine Basis, auf die man bauen kann. Bekanntschaften können von heute auf morgen verloren gehen, die Anonymität macht uns für andere zu unsichtbaren Internetnutzern, die man mit einem einzigen Fingerwisch auf dem Handy für immer aus dem Leben streichen kann.

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Sexuelle Rechte einer demokratischen Bevölkerung


WIe definieren sich die Sexuellen Rechte einer demokratischen Bevölkerung?

Deutschland verfügt über eine größtenteils offene, aufgeklärte Gesellschaft mit einem stabilen Rechtssystem. Doch was bedeutet das eigentlich – insbesondere im Hinblick auf die Sexualität? Unter dem Leitfaden: „Welche Sexuellen Rechte bringt eine Demokratie mit sich?“ wird diese Frage nachfolgend ausführlich beantwortet:

Der Grundsatz der sexuellen Freiheit – die Sexuelle Selbstbestimmung

Zunächst einmal bedeutet die Definition dieses im Grundgesetz bestehenden Grundsatzes allgemein, dass jeder Mensch prinzipiell das Recht hat, seine Sexualität frei auszuleben. In der Regel ist in sämtlichen Gesellschaften das gängige Bild von Mann und Frau als Lebenspartner vertreten – dies wird mit Argumenten der Fortpflanzung zur Erhaltung der Bevölkerung und mit der Religion begründet. Ein Großteil der internationalen Bevölkerung sieht sich auch als heterosexuell an – doch was ist mit dem Rest?
Die Sexuelle Selbstbestimmung kann man insbesondere auf Homosexualität beziehen, es ist dem Staat beispielsweise nicht erlaubt, Schwule oder Lesben strafrechtlich zu verfolgen. Was keine Selbstverständlichkeit ist – in anderen Ländern ist ein solches Verfahren nämlich Gang und Gebe, in vielen Ländern insbesondere im südlichen und östlichen Teil des Kontinents wurde Homosexualität noch nicht entkriminalisiert. Jedem steht es frei Portale für Sextreffen selbst auszuwählen.
In Deutschland ist dies seit 1969 der Fall.
Auch die Form der sexuellen Beziehungsgestaltung kann und darf in Deutschland durchaus variieren – so steht es jedermann beispielsweise frei, eine offene Beziehung führen zu können, insofern alle Beteiligten volljährig sind.
Ferner ist man durch diese Regelung vor Übergriffen verbaler oder nonverbaler Art geschützt. Das bedeutet: Jeder, egal ob Mann oder Frau, hat das Recht, vor sexuelle Straftaten Schutz zu finden.
Was vermehrt auffällt, ist, dass der allgemeine Bildungsstand sowie die generelle Entwicklung eines Landes und die Sexuelle Selbstbestimmung eng beieinander liegen. In Ländern, welche sich noch im Entwicklungsstadium befinden, dominieren meist Männer das gesellschaftliche Geschehen, Frauen sind wenige bis gar keine Recht überlassen. Dies führt zu einer männlichen Dominanz, welche beinahe keine anderen Formen außer die der regulären Heterosexualität duldet. Begründbar ist dies vermutlich durch den stärkeren Bezug zur Religion einerseits, durch kaum Eingriff seitens des Staates andererseits, und letztendlich auch durch die verstärkte Pflege von Riten und Traditionen. Da es dort nicht der Usus ist, dass Frauen arbeiten gehen, sind diese zudem noch wirtschaftlich abhängig und haben keinerlei Durchsetzungsmöglichkeiten. Daraus resultieren teilweise tiefe Eingriffe in die Sexuelle Selbstbestimmung – beispielsweise die in vielen Kulturen Afrikas praktizierte Genitalverstümmelung.

Fazit

Es scheint definitiv einen Zusammenhang zwischen der Fortschrittlichkeit eines Landes und der Toleranz in puncto Sexuelle Selbstbestimmung zu geben.

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Welches „Mitbestimmungsrecht“ haben Familie und Freunde bei der Partnersuche?


Wie wichtig sind Familie und Freunde bei der Partnersuche?

Auch wenn es in Nordeuropa einige wenige Fälle von arrangierten Ehen geben mag, betrachtet sich das Gros der Menschen hier als frei bei der Wahl eines Partners. Doch ist man wirklich immer so frei, wie man dies gerne hätte? Welche subtilen oder auch direkten Mechanismen bringen Menschen dazu, diesen oder jenen Partner zu wählen? Dies ist ein interessantes Feld, und wenn man dazu noch die Grundthese nimmt, dass Partnerschaften „unter Gleichen“ (gleicher sozialer Status, gleicher Bildungshintergrund etc.) die besten Chancen auf Beständigkeit aufweisen, kann von einer gar so freien Wahl des Partners dann doch nicht gesprochen werden.

Warum gerade die? Die Macht der Peer Group

In jungen Jahren tritt der Einfluss von Familie und Freunden wohl am deutlichsten zutage. Wer noch zu Hause wohnt und zur Schule geht, hat sozusagen im Hintergrund mitlaufend diverse Jurymitglieder zu berücksichtigen, die über den Partner mit bestimmen. Das Urteil der so genannten Peer Group spielt eine große Rolle, und wenn alle Freundinnen den Jungen der Wahl „süß“ finden, spricht das schon sehr für ihn. Die Peer Group ist es gewohnt, schnell über digitale Partnersuche einen Auswahl zu treffen, was für den Älteren durchaus verstörned wirken kann. Zoosk oder Friendscout sind beispielsweise sehr beliebte Datingportale unter Jüngeren. Umgekehrt ist eine von außen wahrgenommen „Fehlwahl“ fast unverzeihlich und wird mit entsprechenden Kommentaren direkt geahndet. Da braucht es schon eine sehr starke Persönlichkeit, um zum gewählten Schatz zu stehen.

Verliert sich der Einfluss mit den Jahren?

Wenn man erst einmal die 20 überschritten hat, wird es besser, aber eventuell nur minimal. Den neuen Freund zu einer Party mit zu bringen, bei der lauter coole Kommilitonen herum stehen und sich über die Seminare und Praktika unterhalten und der Auserwählte ist nun einmal Handwerker und ganz sicher nicht an Unisachen interessiert, birgt diverse Konflikte in sich, auch jenseits der 20. Es geht also noch eine ganze Weile so weiter, auch wenn das Elternhaus etwas an Einfluss verliert. Der Mensch lebt nun einmal in mehr oder weniger formellen sozialen Bezügen, die immer einen Einfluss auf individuelle Entscheidungen haben.

Jetzt erst recht! Das „unmögliche Paar“

Wer merkt, dass seine Partnerwahl in der Umgebung so gar nicht ankommt, und „Der Mann ist doch viel zu alt für dich, der will doch nur dein Geld“ etc. zum Alltag gehören, produziert allerdings auch schon einmal Trotzreaktionen. Den will ich, auch wenn er viel zu alt/jung/ arm oder sonst was für mich sein soll. Das nennt man die „jetzt erst recht Strategie“, die durchaus erfolgreich sein kann. Die Ehe hält, allen Unkenrufen zum Trotz – oder zumindest erstaunlich lange, wie man gerade am Fall Sky und Mirja Dumont sehen konnte.

Fazit:
Der Mensch ist ein soziales Wesen, aber grundsätzlich auch frei bei der Partnerwahl. Was jeweils größeres Gewicht hat, zeigt sich im Einzelfall. Aber je älter und selbstbewusster jemand ist, umso freier ist er wohl in seinen Wahlentscheidungen.

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